Hörsturz kann durch Stress verursacht werden


Auch bei Hörsturz ist die Prognose günstig

Bei einem Hörsturz sind die Ursachen noch nicht gänzlich erforscht. Der Hörverlust kann von geringgradig bis zur völligen Gehörlosigkeit reichen. Wie bei den Ohrgeräuschen, so kann auch der Hörsturz infolge einer Infektion oder eines Lärmtraumas auftreten. Mit Tinnitus und Schwindel macht er sich bei einem Morbus Menière bemerkbar. Wenn sich jedoch keine ursächliche Erkrankung ausmachen lässt, ist eine Durchblutungsstörung des Innenohres am wahrscheinlichsten.

Die Diagnostik erstreckt sich von einem Hörtest über weiterreichende Untersuchungen des Innenohres, wie die Otoakustischen Emissionen (die OAE = im Ohr registrierte Geräusche werden im Innenohr von den äußeren Haarzellen erzeugt), die BERA (Hörschwellenbestimmung) oder ggf. auch bildgebende Verfahren.

Als Therapie wird abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung und den Nebendiagnosen die auch beim Tinnitus bevorzugte Infusionstherapie empfohlen. Der Hörsturz tritt häufig in Stresssituationen auf – Entspannungsübungen wie autogenes Training oder ein Verhaltenstraining wirken sich positiv auf den Verlauf aus.

Die Prognose ist insgesamt günstig, sofern es sich um ein akutes Geschehen handelt.

Hörsturz

Die Diagnostik erstreckt
sich von einem Hörtest über weitreichende Untersuchungen des Innenohres.