Tinnitus ist fast schon eine Volkskrankheit


Für Tinnitus
gibt es viele
Gründe und
Behandlungen

Wenn es im Ohr pfeift, piept, rauscht oder brummt, dann gehören Sie zu den rund 10 Prozent der Bevölkerung, die unter Tinnitus leidet. Die Ursachen dieser zumindest zeitweise auftretenden Ohrgeräusche sind vielfältig und noch nicht vollständig erforscht. Stress verstärkt die Anfälligkeit für diese Volkskrankheit. Aber auch Viren, gutartige Tumore an den Nervenbahnen (z.B. ein Akustikusneurinom), ein Lärmtrauma (z.B. nach Konzertbesuch) oder der Morbus Menière (eine Erkrankung des Innenohres, die gekennzeichnet ist durch Anfälle von Drehschwindel, einseitigem Hörverlust und Ohrensausen) können die Tinnitus-Erkrankung auslösen.

Zur Diagnose erfolgt zunächst eine ausgiebige mikroskopische Ohrinspektion um Infektionen auszuschließen. Im Rahmen eines Hörtestes wird die Lautstärke und die Frequenz des Tons gemessen.

Entsprechend den verschiedenen Ursachen ist die Therapie vielfältig.

Häufig wird jedoch eine Infusionstherapie mit einem Mix aus verschiedenen Präparaten empfohlen. Es wird zudem geraten Stresssituationen zu meiden, soweit dies möglich ist und eine Auszeit vom beruflichen Alltag zu nehmen.

Die Erfolgsaussichten sind glücklicherweise günstig – eine Besserung der Beschwerden tritt in 70 – 80% der Fälle ein.

Tinnitus-Untersuchung

Der erste Weg führt über
eine ausgiebige mikroskopische Ohrinspektion zur Therapieform. Die Infusionstherapie bietet gute Heilungschancen.